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Fotogalerie

 

Grube Wennsglückt in Sankt Andreasberg mit neuester Fototechnik 2013









Die Grube Wennsglückt lieferte Silber- und Kobalterze und befindet sich im östlichen Sankt Andreasberger Revier im Westharz. Seit 1991 betreut die Arbeitsgruppe Bergbau des Sankt Andreasberger Verein für Geschichte und Altertumskunde e.V. die Anlage und wältigt nacheinander Grubenbaue, die derzeit das Niveau des Grün Hirscher Stollens (110 m Teufe) erreicht haben, auf. Absinken V (60 m tief) ist die Verbindung zum Sieberstollen, der das Revier entwässert. Ein Besuch lohnt sich sehr. Authentischer Bergbau aus dem 16. bis 18. Jahrhundert kann besichtigt werden.

 

Beerberger Revier in Sankt Andreasberg 2015







 

Clausthal-Zellerfeld: Kraftwerk Ottiliae mit einem Hochleistungsblitz (analog)


Das Turbinenkraftwerk Ottiliae-Schacht nach der Stillegung 1980. Die Turbine 2 wurde geöffnet, um einen Blick auf das Pelton-Rad werfen zu können. Die Schalttafel im Hintergrund ist nicht mehr vollständig. Im Vordergrund sind große Handschieber zur Beaufschlagung der Turbinen mit Druckwasser aus den uebertägigen Teichen und Gräben zu sehen. Vor dem Verschluß des Schachtes 1982 schnitt man den Förderkorb ab und ließ ihn nach unten fallen. Seine Reste liegen am Füllort Ernst-August-Stollen.

 

Clausthal-Zellerfeld: Kraftwerk Kaiser Wilhelm II. in Ausblitztechnik (analog)


Der Turbinenraum nach der Stillegung. Dieses Foto wurde mit zwanzig Blitzen ausgeleuchtet, während die Kamera auf einem Stativ aufgebaut war. Rechts hinter der Stahltür befand sich der Akkuraum. Der Kran ist noch voll funktionsfähig geblieben. Links am Schacht vorbei ging eine Betontreppe zur 8 m höher gelegenen oberen 4. Strecke und zum ehemaligen Blindschachtfördermaschinenraum. Nach hinten zu war der elektrische Schaltraum untergebracht (3&xnbsp;kV). Die Energieerzeugung durch Wasserkraft wurde nach Stillegung des Bergbaus 50 Jahre lang betrieben.

 

Clausthal-Zellerfeld: Bootshafen am Schacht Alter Segen in Ausblitztechnik (analog)


Die ehemalige Anlegestelle der Erzkähne am Schacht Alter Segen. Die Holzbohlen waren ständig Abfallwässern der Turbinen ausgesetzt. Deutlich erkennbar ist die braune Färbung am Stoß, welche den Wasserstand der Turbinen anzeigt. Die Bereiche Alter Segen und Silbersegen konnte man erst nach Abschaltung der Turbinen 1980 für kurze Zeit wieder betreten. Auf der Förderstrecke im Altesegener Hauptgang befindet sich noch ein kleiner, in Stein ausgemauerter Fahrschacht und das hölzerne Obergestell eines Förderwagens mit Eisenbeschlag. Am Ende nach einigen hundert Metern ist die Strecke kurz vor dem Schacht Rosenhof verbrochen.

 

Clausthal-Zellerfeld: Strecke im Altesegener Hauptgang in Ausblitztechnik (analog)


Reste eines Förderwagens, gefunden auf dem Altesegener Hauptgang im Niveau des Ernst-August-Stollens. Um 1833 wurden die Erze auf Schienen zu den Schächten Alter Segen und Silbersegen bei Clausthal in englischen Wagen, die je 15 Zentner faßten, gefördert. Diese hölzernen Hunte mit Eisenbeschlägen waren die Vorläufer der eisernen Hunte verschiedenster Bauformen, welche ab etwa 1910 vermehrt eingesetzt wurden. Zwei Ausbauarten, der vordere zur Sicherung der Firste, der hintere als Rundbogenausbau zur zusätzlichen Aufnahme von Seitenkräften sind zu erkennen. Rechts im Bild eine gußeiserne Druckluftleitung.

 

Clausthal-Zellerfeld: Anlegestelle Herzog-Georg-Wilhelm in Ausblitztechnik (analog)


Reste eines hölzernen Bootes, wie es um 1895 noch zu Inspektionsfahrten eingesetzt wurde. Etwa 100 Jahre lang verrottete es. Die Schiffer zogen sich an einem ausgedienten Förderseil entlang. Das Seil wurde unter der Firste mit schmiedeeisernen, etwa 30&xnbsp;cm langen Haken befestigt. Die Aufnahme entstand an der Verladestelle Herzog-Georg-Wilhelm in 360 m Teufe auf dem Ernst-August-Stollen, von der aus die Schiffe die Erze des Burgstätter Reviers aus vier Füllrollen, der Herzog-Georg-Wilhelmer, der Kranicher, der König-Wilhelmer und der Anna-Eleonorer entnahmen und zum Rosenhöfer Revier transportierten. Dort wurden die Erzkästen angeschlagen und in den Schächten zu Tage gefördert.

 

Clausthal-Zellerfeld: Bootshafen Kaiser Wilhelm II. in Ausblitztechnik (analog)


Der Bootshafen des Schachtes Kaiser Wilhelm II. Rechts vor dem Gewölbeausbau befindet sich ein in den Fels gehauener Erzbunker, welcher zwischen 1892 und 1898 genutzt wurde. Hier wurden die Erze des Burgstätter Reviers in Erzkähne geladen, um anschließend zum Ottiliae-Schacht verschifft zu werden. Zwischen 1900 und 1905 wurde der Kaiser-Wilhelm-Schacht als Tagesförderschacht benutzt und die Erze gelangten über eine Tagesförderbahn zur Aufbereitung am Ottiliae-Schacht, bis dieser schließlich mit der Tiefsten Wasserstrecke durchgeschlagen wurde.

 

Clausthal-Zellerfeld: Winterwieser Wasserlauf in Ausblitztechnik (analog)


Der Winterwieser Wasserlauf von 1652 im Zellerfelder Bergbaurevier. Durch Wasserläufe leitete man das Wasser söhlig von den Teichen zu den einzelnen Gruben. In der Umgebung von Clausthal gibt es sehr viele dieser Art. Der Winterwieser Wasserlauf zählt zu den schönsten. Er ist die untertägige Fortsetzung des Zellerfelder Kunstgrabens. Aufgefahren wurde er teilweise mit Schlägel und Eisen, wie auf diesem Foto wiedergegeben.

 

Bockswiese: Pißthaler Wasserlauf in Ausblitztechnik (analog)


Der mittlere Bereich des Pißthaler Wasserlaufes. Ueber diesen Wasserlauf bezog die Grube Herzog August in Bockswiese Aufschlagwässer aus dem Stadtweger Teich im Zellerfelder Revier über den gleichnamigen Kunstgraben. Der ursprüngliche alte Anton Ulricher Stollen von 1659 wurde zu diesem Zweck auf eine Länge von 1.122&xnbsp;m durchschlagen. Dreißig Blitze leuchteten diesen Bereich aus, während die Kamera auf einem Stativ stand. Wichtig ist, seinen eigenen Schatten am vorherigen Standort jeweils mit dem nächsten Blitz auszugleichen.

 

Bockswiese: Pißthaler Wasserlauf in Ausblitztechnik (analog)


Der vordere Bereich des Pißthaler Wasserlaufes. Dieser Bereich wurde zu Beginn des 20. Jahrhunderts nachträglich ausgebaut. Ganz hinten links ist beim genauen Betrachten ein Schatten des Ausblitzers zu erkennen. Dies passiert, wenn der Bereich, wo der Ausblitzer vorher gestanden hat, nicht genau von dem Nachfolgeblitz getroffen wird. Es bleibt ein Schatten zurück. Erst mit der Erfahrung bleiben auf den Aufnahmen immer weniger Schatten zurück. Zu Beginn wird viel Ausschuß produziert.

 


 
 
 
   
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