Die Arbeit

Reiner Woop

 

Dass es sich bei meiner Arbeit schwerpunktmäßig um das Schreiben von Theaterstücken - hier in erster Linie Komödien - handelt,
ich glaube, das müssen wir nicht mehr hervorheben.

Der aufmerksame Leser wird beim Schmökern der Kostproben einiger Stücke bemerken, dass sich unter den Charakteren immer wieder Figuren tummeln, die in irgendeiner Weise mit dem Theater verbunden sind. Wundert Sie das? Mich wundert das nicht. Denn ich bin es auch.

Aber warum schreibt man eigentlich? Und warum Komödien?

Goethe sagt: "Der Witz setzt immer ein Publikum voraus. Darum kann man den Witz auch nicht bei sich behalten. Für sich allein ist man nicht witzig."

Auf den Besuch einer Wagneroper oder einer altgriechischen Tragödie etwa, sollte man sich sorgfältig vorbereiten. Das ist bei einer ordentlichen Komödie nicht nötig. Die Handlung ist leicht durchschaubar und man kann sich ziemlich sicher sein, dass man mit einer Fülle "komischer" Szenen bewirtet wird; und die will man, wie ein gutes Essen, natürlich genießen. In der Regel  gelingt das auch - wenn es gut gewürzt ist.

Das gilt gleichermaßen für Komödien. Und wie man beim Zubereiten eines Gerichtes nicht jeden Gaumen trifft, trifft man beim Verfassen einer Komödie nicht jedes Zwerchfell. Und um keinem Geschmack Vorschub zu leisten, versuche ich mit meinen Stücken so abwechslungsreich wie möglich zu sein.

Man sagt immer daher, die besten Komödien schreibt das Leben selbst. "Das Leben ist eine Pralinenschachtel", sagt Forrest Gump. Ich sage, das Leben ist eine Kiste. Eine Beziehungskiste. Und  kann man abwechselungsreich über Beziehungskisten schreiben, wo doch immer der gleiche Film abgespult wird? Man kann. Mit Humor.

Apropos Humor: Nur der Humorlose befasst sich damit, Humor zu erklären!

Neben dem Schreiben sind mir im Laufe der Zeit noch andere Standbeine gewachsen. Über die erfahren Sie, wenn Sie hier bei Workshops oder hier bei Coaching oder hier bei Kabarett anklicken.