Kabarett

 Was man ernst meint, sagt man  besten im Spaß

Wilhelm Busch

Reiner Woop

 

 

Die Idee zu dieser „Nebenstrecke“ tauchte bei mir zum ersten Mal mitten in einer Rede auf, die ich zur Eröffnung einer Vernissage hielt. Sie tauchte auf und schnappte nach Luft. Ich habe sie dann an den Haaren herbeigezogen und bin anschließend mit ihr nach Hause gegangen.

Sie verhielt sich nicht, wie jemand der dankbar war, dass man ihn vor dem Schlimmsten bewahrt hatte, nein, eher wie jemand, der etwas im Schilde führte. Aufdringlich, ja beinah aufsässig, versuchte sie mich die ganze Nacht vom Schlaf abzuhalten.

Und trotzdem habe ich es nicht fertig gebracht, sie einfach vor die Tür zu setzen. Nun ja, sie hatte etwas, wie soll ich sagen ... etwas an dem ich nicht vorbei kam. Sie war einfach zu verlockend, wie sie manchmal so da saß und mich anlächelte, um einen Augenblick später wieder wie ein Derwisch durchs Zimmer zu tanzen.

Ich habe sie dann bei mir aufgenommen. Na ja, und sie wuchs heran und hat sich entwickelt. Sie hat mir dann im Laufe der Zeit einige Programme in die Feder diktiert: „Zu viel geweint – genug gelacht“; „So ist das Leben“; „...alles wunderbar...(?) (!)“; „Aus dem Nähkästchen“ sowie einen  Abend über Arthur Rimbaud, seine Biografie und Lesungen aus seinem Wirken.

Mit diesen Programmen, die sich von denen „spaßiger“ Standby-Comedians oder Permanent-Witze-Erzählern ein wenig ... na gut ... gehörig unterscheiden, bin ich durch die Lande flaniert und mache es heute noch, wenn es die Zeit erlaubt.

Im übrigen bin ich in diesem Punkte käuflich. Man kann mich anfordern, wobei meine Texte für gesellige Vereinsabende oder Betriebsfeiern weniger geeignet sind. Vorzugweise kommen die Anfragen für Auftritte eher aus Einrichtungen, die sich mit dem Kulturbetrieb im weitesten Sinne befassen.

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